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Motroplatte vorn hat einen Riss!


Autor Nachricht
Verfasst am: 11. 06. 2017 [18:22]
ragnar
(Wunstorf)
Themenersteller
Dabei seit: 09.01.2010
Beiträge: 3831
Hallo zusammen,

nach 31 Jahren hat sich an meinem Motor ein kleiner Fehler eingeschlichen. Die Hauptlager sind hin, die Welle nicht!!!
So jetzt zur Überschrift. Beim Zerlegen stellten wir fest, dass man durch die vordere Platte durchschauen kann; ein Riss.
Wie kriegt man diese Platte vom Motor runter? Dabei würde ich gerne die Zahhnräder nicht zerstören!
Die Mutter vom Nockenwellenrad kriege ich nicht runter! Größe ist die gleiche wie die von Riemnscheibe nur ähnlich dünn wie die an der Hinterachse.
Also
1. Wie kriege ich das Zahnrad los?
2. Wie bekomme ich es heil runter?
3. Das Zahnrad von der Kipphebelwelle geht wie runter?
4. Eine Motorplatte habe ich noch an einem anderen Motor mit sehr guten Kettenrädern.

Schöne Grüße

Ragnar

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.2017 um 18:23.]

Nicht Original aber genial!
Austin Healey Sprite 1958
Motor 10CG
Getriebe 9CG
+ an Masse
Verfasst am: 11. 06. 2017 [18:46]
peteran5l
(Bremen)
Dabei seit: 17.01.2010
Beiträge: 4466
zu 1 : Sicherungsblech unter der Mutter mit Meißel begradigen
Schlüssel auf die Muddi und mit nem Fäustel 1-2 Schläge sollte die Muddi lösen
Dann mit nem Abzieher Zahnrad runterziehen ( dne Keil nicht verlieren )
zu 3: die Kipphebelwelle hat kein Zahnrad, 1 ist Nockenwelle, Unten is Kurbelwelle, das kan man bei mir immer per Hand abziehen

Gruß

Piet

The older I get the more I realize no one has any idea what they actually doing and everyone is just pretending.
Verfasst am: 11. 06. 2017 [19:13]
ragnar
(Wunstorf)
Themenersteller
Dabei seit: 09.01.2010
Beiträge: 3831
Hallo Piet,
ja du hast recht unten ist Kurbelwelle und mir geht es aber um das Nockenwellenrad. Ich werde deinen Rat beherzigen und es versuchen.
Wo du grad da bist. Der Ölpumpendeckel muss neu gedichtet werden. Womit ist es snvvoll ihn einzulöten?
Du hast glaub ichmal was von Weichlöten und Silberlot gesprochen.

Schöne Grüße

Ragnar

Nicht Original aber genial!
Austin Healey Sprite 1958
Motor 10CG
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+ an Masse
Verfasst am: 11. 06. 2017 [20:02]
peteran5l
(Bremen)
Dabei seit: 17.01.2010
Beiträge: 4466
Der is mit Weichlot eingesetzt. Teste mal ob man es mit nem Schraubenzieher ritzen kann.

Deckel mußte aber auslöten, beide Flächen komplett entzinnen und schleifen, daß sie metallisch blank sind, dann die Kontaktflächen verzinnen und dann neu verlöten. Hast Du die Blechpressplatte oder schon die Stabilere ? Dann würd ichs mit Flamme machen. Fang nich da an mit Elektrolötkolben was drauf zu kleckern, daß hält nich von hier bis jetzt.

Gruß

Piet

The older I get the more I realize no one has any idea what they actually doing and everyone is just pretending.
Verfasst am: 11. 06. 2017 [22:13]
woolfman
(Wien)
Dabei seit: 30.07.2014
Beiträge: 740
Hallo Jungs,

mal ne ganz blöde Frage von einem Nicht-Frosch-Besitzer:

Warum lötet ihr den Ölpumpendeckel ein, anstatt den mit Loctite einzukleben? Bei mir hält das absolut dicht und ist druckfest bis 100 psi (ich habs getestet...).

Klärt mich mal bitte auf - für mich hört sich das recht aufwändig udn vor allem fehleranfällig (Bruch...) an.

LG,
Wolfgang

Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
Verfasst am: 11. 06. 2017 [23:42]
Roland
(Holzgerlingen)
Dabei seit: 05.02.2010
Beiträge: 3489
woolfman schrieb:

.........Warum lötet ihr den Ölpumpendeckel ein, anstatt den mit Loctite einzukleben?



Die Antwort ist einfach.........wer Plastik kennt, machts aus Metall.........


Gruss
Roland

http://www.youtube.com/watch?v=eMJHij-HlfM

http://www.youtube.com/watch?v=8Sz4MIW7oZY
hehe, da ballert mein Sprite über die Startbahn in Rothenburg offen mit 169Km/h und mein Beifahrer ruft: Brems....brems...
http://www.swiss-marathon-rallye.ch/SMR%202010/smr10_klein_0063.JPG
Verfasst am: 12. 06. 2017 [18:38]
peteran5l
(Bremen)
Dabei seit: 17.01.2010
Beiträge: 4466
Da stimm ich mit Roland überein ! Gelötet ist original und ich bin Metaller !

So nem Klebekram trau ich nicht.

Gruß

Piet

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Verfasst am: 13. 06. 2017 [09:27]
Roland
(Holzgerlingen)
Dabei seit: 05.02.2010
Beiträge: 3489
Hallo Ragnar,

die Mutter an der Kurbelwelle ist ein Musterbeispiel wo ein Schlagschrauber enorm
gute Hilfe leistet. Ich habe mir für die Nockenwellenmutter ein Hilfswerkzeug gemacht womit
man das Nockenwellenrad blockieren kann. Sieht folgendermaßen aus:
ein Flacheisen mit einem breiten mittigen Schlitz welcher so breit ist, dass man den hinten bis
zur Welle runterstecken kann. Nun steckst Du was stabiles durch eines der Löcher vom Nockenwellenrad gegen das Werkzeug und kannst das Nockenwellenrad somit blockieren. Alternativ kannst Du versuchen ein längeres Flacheisen schräg zwischen Nockenwellenrad und Kurbelwellenrad zu stecken und wie oben blockieren. Ich nehme dazu meist die Verlängerung aus dem Nussenkasten. Schlagschrauber dran und die Mutter bettelt aufgehen zu dürfen.
Sonst halt nach dem Motto: Gewaltig wird des Schlossers Kraft, wenn er mit Verlängerung schafft.

Gruss
Roland


http://www.youtube.com/watch?v=eMJHij-HlfM

http://www.youtube.com/watch?v=8Sz4MIW7oZY
hehe, da ballert mein Sprite über die Startbahn in Rothenburg offen mit 169Km/h und mein Beifahrer ruft: Brems....brems...
http://www.swiss-marathon-rallye.ch/SMR%202010/smr10_klein_0063.JPG
Verfasst am: 13. 06. 2017 [09:52]
woolfman
(Wien)
Dabei seit: 30.07.2014
Beiträge: 740
peteran5l schrieb:

Da stimm ich mit Roland überein ! Gelötet ist original und ich bin Metaller !

So nem Klebekram trau ich nicht.

Gruß

Piet


Dann lötest du also deinen Ventildeckel und die Ölfilterkartusche auch ein?

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Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
Verfasst am: 13. 06. 2017 [19:00]
ragnar
(Wunstorf)
Themenersteller
Dabei seit: 09.01.2010
Beiträge: 3831
Hallo zusammen,

leider hatte ich noch keine Zeit wieder in die Garge zu gehen.
Schlagschrauber hab ich nicht, aber dafür ist der Motor unten auf und das Blockieren einfach.
Das Problem ist auch mit Verlängerung da weil die Mutter so dünn ist.
Aber wenn ich wieder in die Garage komme probier ich es noch einmal ganz in Ruhe mit euren Tricks.

Löten oder kleben. Stolli, Wolfman, da halt ich es eigentlich mit Piet und Roland. Natürlich macht die Technik Fortschritte und wie man auf der Gussplatte löten soll muss mir ein Fachmann sagen/machen. Gelötet wars und ich würds auch wieder so machen 30 Jahre sind 30 Jahre.
Welchen Vorteil hat das Kleben denn an der Stelle?

Schöne Grüße

Ragnar


Nicht Original aber genial!
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