Thema mit vielen Antworten

Dichtung unter Heizungskasten, Anlasser


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Autor Nachricht
Verfasst am: 20. 11. 2018 [18:04]
Schnepf
(Michelfeld (bei SHA))
Dabei seit: 18.02.2010
Beiträge: 735
thomas_1802 schrieb:

Mit einem Innenausziehet war das bei mir kein Problem icon_biggrin.gif


Es geht noch einfacher:
der Vorbesitzer hat sich an meinem Motor gespart die Bronze-Buchse einzubauen ! War nix drin!
(vielleicht ein Schotte gewesen....)
Gruß
Jürgen

“Have no fear of perfection – you`ll never reach it”.

Verfasst am: 23. 11. 2018 [14:04]
Heinz
(Wirges)
Dabei seit: 05.02.2010
Beiträge: 1274
....Jürgen, was nicht drin ist geht auch nicht kaputt! banghead.gif

Vllt. war mal eine drin, aber die hat es beizeiten dahingerafft?

Gruß Heinz

...manche halten stürzen schon für fliegen!

MG Midget 1500, Bj. 79
Austin Healey Sprite MK l, Bj. 59
Verfasst am: 07. 12. 2018 [12:49]
Schnepf
(Michelfeld (bei SHA))
Dabei seit: 18.02.2010
Beiträge: 735
Heinz schrieb:

....Jürgen, was nicht drin ist geht auch nicht kaputt!
Vllt. war mal eine drin, aber die hat es beizeiten dahingerafft?


Hallo Heinz,
beides negativ:
Das fehlende Pilotlager leiert den Kugellagersitz des Inputshafts im Gehäuse aus - wg. der Restunwucht der Kupplung.
Bronze-Brösel wurden auch keine gefunden.
Gruß
Jürgen

“Have no fear of perfection – you`ll never reach it”.

Verfasst am: 09. 12. 2018 [00:05]
Roland
(Holzgerlingen)
Dabei seit: 05.02.2010
Beiträge: 3548
Hallo Männers,

es gibt ja Bronzelager oder Nadellager als Pilotlager. Nach meiner Erfahrung hat sich das Bronzelager besser bewährt als das Nadellager doch ist dieses schwieriger rauszubauen. Am einfachsten bekommt man das Bronze Pilotlager mit der "Josefmethode" aus dem Stumpf der Kurbelwelle.

Falls es jemand geben sollte welchem diese nicht bekannt sein sollte hier kurz die Kurzanleitung:
Den Hohlraum wo das Pilotlager sitzt, inklusive dem Pilotlager sorgfältig mit Fett auffüllen. Dabei drauf achten, "sorgfälltig" Es darf keine Luft im Fett eingeschlossen sein. Nun entweder mit einer alten Getriebeeinangswelle welche ja eh jeder irgendwo rumliegen hat, (alternativ mit einem Drehteil welches vorne den gleichen Durchmesser wie der vordere Teil der Getriebeeingangswelle hat), dieses Werkzeug nun vorne am alten Pilotlager ansetzen und einen beherzten Schlag mit einem Hammer hinten drauf, schwupp kommt einem das Pilotlager entgegen.
Das Fett kann nirgends hin und drückt dann das Pilotlager raus.

Gruss
Roland

http://www.youtube.com/watch?v=eMJHij-HlfM

http://www.youtube.com/watch?v=8Sz4MIW7oZY
hehe, da ballert mein Sprite über die Startbahn in Rothenburg offen mit 169Km/h und mein Beifahrer ruft: Brems....brems...
http://www.swiss-marathon-rallye.ch/SMR%202010/smr10_klein_0063.JPG
Verfasst am: 09. 12. 2018 [12:37]
major_healey
(Stolberg)
Dabei seit: 01.03.2010
Beiträge: 2841
Meine Erfahrungen zur "Josef-Methode": kann funktionieren, muss aber nicht. Bei meinem Sprite saß das Pilotlager so fest, dass es mit Fett nicht zu bewegen war. Da ich keinen Innenauszieher hatte musste der Dremel ran.

Gruß
Stolli

Austin Healey Sprite Mk IV RHD Bj. 1970

Jeden Morgen muss ich mich entscheiden:
den Sprite oder nicht den Sprite, das ist hier die Frage!
Verfasst am: 09. 12. 2018 [23:29]
Roland
(Holzgerlingen)
Dabei seit: 05.02.2010
Beiträge: 3548
Stolli,

meistens klappts nicht beim ersten mal. Die Herausforderung ist, das Fett ohne im Fett eingeschlossene Luft da rein zu bekommen. Dazu nehme ich mittlerweile eine 10ccm Plastik Einmalspritze ohne Nadel. Diese wird mit dem Fett gefüllt und dann kann man schön so kleine Fettwürstchen in die Öffnung füllen und dabei so gut wie keine Luft mit einschließen. Wichtig ist auch ein beherzter Schlag. Wenn man draufhaut wie ein Mädchen hat das Fett genug Zeit sich am Dorn vorbeizumogeln.

Gruss
Roland

http://www.youtube.com/watch?v=eMJHij-HlfM

http://www.youtube.com/watch?v=8Sz4MIW7oZY
hehe, da ballert mein Sprite über die Startbahn in Rothenburg offen mit 169Km/h und mein Beifahrer ruft: Brems....brems...
http://www.swiss-marathon-rallye.ch/SMR%202010/smr10_klein_0063.JPG
Verfasst am: 10. 12. 2018 [00:13]
major_healey
(Stolberg)
Dabei seit: 01.03.2010
Beiträge: 2841
Hallo Roland,

nee, da war nix zu machen. Ich habe es verteilt über 2 Tage geschätzt 50 x versucht, mit unterschiedlichen Dornen, verschiedenen Fetten, verschiedenen Methoden - das Ding rührte sich einfach nicht.

Gruß
Stolli

Austin Healey Sprite Mk IV RHD Bj. 1970

Jeden Morgen muss ich mich entscheiden:
den Sprite oder nicht den Sprite, das ist hier die Frage!
Verfasst am: 11. 12. 2018 [22:25]
Roland
(Holzgerlingen)
Dabei seit: 05.02.2010
Beiträge: 3548
Hallo Stolli,

einmal ist immer das erste mal wo es nicht klappt.
Ganz im Gegensatz zu dem Freund hier:

http://www.youtube.com/watch?v=p7TdLd3KYQs


Gruss
Roland

http://www.youtube.com/watch?v=eMJHij-HlfM

http://www.youtube.com/watch?v=8Sz4MIW7oZY
hehe, da ballert mein Sprite über die Startbahn in Rothenburg offen mit 169Km/h und mein Beifahrer ruft: Brems....brems...
http://www.swiss-marathon-rallye.ch/SMR%202010/smr10_klein_0063.JPG
Verfasst am: 13. 12. 2018 [09:50]
JuanLopez
(Karlsbad)
Themenersteller
Dabei seit: 16.05.2016
Beiträge: 293
Hallo Leute,

Ich habe schon lange nichts mehr zu diesem Thema geschrieben. Das lag zum Teil an den Temperaturen. Diese waren noch so hoch, dass man etwas in der ungeheizten Garage machen kann.

Also hier der neueste Stand:
Motor ist draußen. Getriebe brauchte ich nicht ausbauen. Beim Ausbau der Kupplung ist mir aufgefallen, dass eine Halterung einer Feder abgebrochen war. Die Feder hing halb raus und verhinderte so ein Trennen.

Dann alles sauber gemacht, Vergaser auf die 10-Cent Stücke umgebaut.

Beim Motoreinbau hatte ich deutliche Probleme. Ich hatte die Silencer wie beim Ausbau am Motorblock. Allerdings war so der Block etwas behindert beim Einbau und rutschte nicht auf die Getriebeeingangswelle.

Nachdem ich die Silencer abgenommen hatte war es eine Sache von einer halben Stunde und der Block rutschte auf die Welle. Allerdings musste wirklich sehr genau gearbeitet werden. Ohne Motorbalancer wäre dies kaum möglich gewesen.

Die Silencer dann festzuschrauben war eine knifflige Angelegenheit. Langsam und mühsam, aber es geht.

Durch die kalten Tage kam ich jetzt nicht viel weiter. Öl- und Wasserkühler sind wieder drin, Lichtmaschine und neuer Keilriemen sind auch drin. Alle Schläuche des Wasserkreislaufes sind durch neue Teile ersetzt.

Fehlt noch: Anlasser, Heizungskasten, Batterie, Vergaser und neuer Edelstahlauspuff. Teile sind alle da oder vorbereitet. Dann noch alle Flüssigkeiten wieder auffüllen und dann hoffen das er wieder anspringt. icon_lol.gif

Gruß aus dem Nordschwarzwald
Juan
MG Midget 1500 Bj. 1979
Simca V8 Vedette Bj. 1957
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