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1275er Tuning


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Verfasst am: 13. 01. 2017 [15:29]
nortonjan
(Grand-Saconnex GE)
Themenersteller
Dabei seit: 14.10.2010
Beiträge: 507
Leute, ich muss nochmals das Thema Kurbelwellengehäuse-Entlüftung (KWG-Entl.) aufnehmen. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob meine Anlage gut ist und wie weit hier ein Zusammenhang mit der Dichtung der KW besteht.

Beim 1100er war ja ein Pilz verbaut, der m.W. ein Kugelventil ist, das bei zu hohem Unterdruck im Vergaser die Leitung schliesst, damit kein Oel angesogen wird. Bei tiefen Drehzahlen jedoch hilft der dann offene Pilz, die Gase abzusaugen. Deshalb verfügen die alten Oeldeckel auch über ein kleines Loch, durch das Luft in den Motor kann (meiner hatte sogar ein Drahtgeflecht drinnen).

Rennmotoren haben üblicherweise einfach Leitungen ins Freie (alt) oder in einen Catch-Tank (aktuell), werden also nicht aktiv abgesaugt. Ich vermute jetzt mal, dass die hohen Drehzahlen dies nicht erfordern. Die Luftzufuhr erfolg wohl über einen dieser Schläuche.

So, und ich fahre ja einen Strassenmotor, aber quasi eine Renn-Entlüftung, was mich irgendwie nachdenken macht. Bis anhin ist der Motor nur mit etwa 2000 u/min gelaufen. Im KWG entsteht also Druck, allerdings nicht viel. Aber da die Dichtlippen eben keine Simmerringe sind, vertragen sie auch nur wenig Druck.
(Meine Kolben HABEN übrigens Ringe)

These: Die Entlüftung arbeitet bei niedriger Drehzahl nicht richtig, da die (vermutlich nötige) AKTIVE KWG-Entlüftung fehlt.

Was ist davon zu halten? Könnte das heissen, ich müsste den Pilz wieder montieren bzw. an der Tuning-Brücke nachrüsten, wie Schnepf es tat?


Jan


Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren.
Verfasst am: 13. 01. 2017 [16:39]
Roland
(Holzgerlingen)
Dabei seit: 05.02.2010
Beiträge: 3476
Hallo Jan,

der Pilz ist wie Du richtig erkannt hast ein Regelventil. Aaber, funktioniert etwas anders. Er limitiert
den Absaugunterdruck. Das ist ein sogenanntes PCV, Presure controll valve. Für die Absaugung gab es
verschiedene ab Werk Lösungen. Ich kenne da auch nicht alle. Der Pilz war an der Ansaugbrücke montiert.
Das bedeutet, sobald die Drosselklappen geschlossen sind, herrscht ein hoher Unterdruck im Ansaugtrakt vom
Motor. Der würde jetzt dafür sorgen, dass der Motor versucht,ohne Ende über den Pilz Luft aus dem Kurbelgehäuse ab zu saugen. Bei Vollgas, ist ja nur ein geringer Unterdruck im Ansaugtrakt. Also nur moderate Absaugung. Im Leerlauf geht das PCV zu, und begrenzt somit die Menge welche aus dem Kurbelgehäuse abgesaugt wird. Ohne PCV würde zuviel Falschluft angesaugt werden.
Jetzt kommen wir zu Rennmotoren. Dies werden ja mit hoher Verdichtung aufgebaut und gefahren. Das erfordert
hochoktan Benzin. Die Öldämpfe in der abgesaugten Luft aus dem Kurbelgehäuse enthält ja einen hohen Ölanteil, dieser setzt aber die Klopffestigkeit von Benzin herab und führt desshalb zu klopfender Verbrennung und somit wäre man gezwungen, Verdichtung runter, ------> Leistung weniger. Desshalb wird auf diese Art der Absaugung tunlichst verzichtet. Die beschriebene Version mit Anschluss am Ansaugkrümmer funktioniert ja auch gerade verkehrt
herum. Im Leerlauf---->hoher Unterdruck, bei Volllast------> wenig Unterdruck. Desshalb hat man versucht die Absaugung am Luftfilter, also nach dem Filtergewebe aber vor der Drosselklappe. Da ist der Unterdruck
aber stark abhängig vom verschmutzungsgrad des Luftfilters. Also wieder suboptimal. Die allerbeste Methode ist,
über einen Anschluss im Auspuffkrümmer. Nach dem Prinzip der Wasserstrahlpumpe aus dem Physikunterricht.
Das ist aber je nach Reglement auch nicht mehr zugelassen weil das Öl dann hintenraus auf die Strecke geblasen wird. Oder auf die Frontscheibe vom hinterherfahrenden.

Mache Dir keine Sorgen, das Thema Absaugung am Spridget ist ein nahezu ewiges Thema.
Ich kann mir aber gut vorstellen, dass gerade wegen dem Simmerring hinten, bei Dir das Ganze verschärft wird.
Ohne kann der in JEDEM Fall entstehende blow by eben hinten an der Kurbelwelle entweichen. Desshalb musst Du strukturiert vorgehen und am besten aufschreiben welche Änderung Du gemacht hast und was die Auswirkungen waren. Versuche das mal mit dem Staubsauger, oder, wenn Du hast, es gibt diese Bremsflüssigkeitsabsauggeräte welche man an Druckluft anschließt. Die erzeugen einen nicht zu verachtenden
Unterdruck, und den über den Öleinfülldeckel anschließen. Dann schauen was passiert beim absaugen.
Der Punkt ist, Du muss erstmal rausfinden, ob es tatsächlich ein Überdruck im Kurbelgehäuse ist.
Da fällt mir wieder das Barometerding ein. Es gibt aber auch ganz normale Druckmesser welche ab 5mBar bis zB 100mBar messen. Kosten um die 40€.

Es geht nicht ohne basteln und nur Versuch mach kluch.
Ein ganz einfaches und sensibles Druckmessgerät, dieses Schlauch U auf einem Brett. Das kostet quasi nichts
und ist völlig ausreichend für den zweck.

Gruss
Roland

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 13.01.2017 um 16:47.]

http://www.youtube.com/watch?v=eMJHij-HlfM

http://www.youtube.com/watch?v=8Sz4MIW7oZY
hehe, da ballert mein Sprite über die Startbahn in Rothenburg offen mit 169Km/h und mein Beifahrer ruft: Brems....brems...
http://www.swiss-marathon-rallye.ch/SMR%202010/smr10_klein_0063.JPG
Verfasst am: 13. 01. 2017 [16:57]
Roland
(Holzgerlingen)
Dabei seit: 05.02.2010
Beiträge: 3476
Schau mal hier, das Ding würde vermutlich viel helfen bei Deinen Forschungen:

http://www.ebay.de/itm/DE-Digitale-Manometer-Druckmessgerat-Differenzial-Messgerat-Max10psi-13-79kPa-/222057764635?hash=item33b3ac971b%3Ag%3Al7gAAOSwKtlWtCMv

ich weiss aber nicht, ob der in die Schweiz verschickt.

Gruss
Roland

http://www.youtube.com/watch?v=eMJHij-HlfM

http://www.youtube.com/watch?v=8Sz4MIW7oZY
hehe, da ballert mein Sprite über die Startbahn in Rothenburg offen mit 169Km/h und mein Beifahrer ruft: Brems....brems...
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Verfasst am: 29. 01. 2017 [00:01]
Roland
(Holzgerlingen)
Dabei seit: 05.02.2010
Beiträge: 3476
Ich habe mir jetzt so ein Differenzdruckmesser gekauft.
Funktioniert erstaunlich gut mit einer Auflösung von 1 milli Bar. Also Schlauch an den Öleinfülldeckel, das andere
Ende bis in den Fahrgastraum zum Messgerät und man kann bequem während dem fahren ablesen.
Ist ja schließlich kein Handy und desshalb darf man da sogar während dem fahren dran rumspielen.
Probieren tue ich aber erst, wenns draussen wieder wärmer ist.

Gruss
Roland

http://www.youtube.com/watch?v=eMJHij-HlfM

http://www.youtube.com/watch?v=8Sz4MIW7oZY
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Verfasst am: 29. 01. 2017 [09:08]
JuanLopez
(Karlsbad)
Dabei seit: 16.05.2016
Beiträge: 250
Hi Roland,

Du hast recht es ist kein Handy. Aber die Gefahren die durch nicht aufmerksame Fahrweise sind die gleichen. Ich verstehe dich, würde aber nur auf leeren Strecken da meine Tests machen.

Nur meine unbescheidene Meinung.

Gruß aus dem Nordschwarzwald
Juan
MG Midget 1500 Bj. 1979
Simca V8 Vedette Bj. 1957
Verfasst am: 02. 02. 2017 [16:09]
nortonjan
(Grand-Saconnex GE)
Themenersteller
Dabei seit: 14.10.2010
Beiträge: 507
Hallo Roland

Besten Dank für die Ausführungen.

Ich habe das "Problem", dass der Motor ausgebaut ist. Ich werde das alles prüfen können, wenn er wieder eingebaut und komplett angeschlossen ist (Kühlung, Vergaser, etc.). Bis dahin muss das warten.

Aber Du sagst ja eigentlich, dass der Blow by nur dann zu hoch sei, wenn a) keine Ringe an den Kolben wären oder b) zuviel Oel im Motor ist. a) erscheint mir sehr unwahrscheinlich, b) ist möglich.

Kurze Zwischenfrage: kann mir jemand die vorgeschriebene Oelmenge eines 1275er Midget-Motors nennen? Ich weiss nicht, aber irgendwie kann ich das nirgends finden (ich stell mich grad irgendwie blöd an, aber ich kann's wirklich nirgends finden.....icon_eek.gif)


Du sagst auch, dass mein Motor genügend entlüftet sei, aber meine Frage, ob ich ZWINGEND eine teilweise Absaugung der Gase bräuchte, und wie ich das mit meiner Konfiguration (Ansaugbrücke nicht mehr original) lösen könnte, ist für mich noch offen?


Ich habe soeben entschieden, die Abdichtung hinten an der Welle mit einer Graphitschnur zu lösen. Dabei wird ein Deckel gefräst, in dem eine Graphit-Schnur eingepresst wird, und dann wird das ganze zum Block hin verschraubt. Ich werde versuchen, die Lösung bildlich zu dokumentieren, dauert aber etwa zwei Wochen.


Jan, der mit den Motivationen tanzt.....äh: kämpfticon_redface.gif

Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren.
Verfasst am: 02. 02. 2017 [16:17]
nortonjan
(Grand-Saconnex GE)
Themenersteller
Dabei seit: 14.10.2010
Beiträge: 507
oldi-fan500 schrieb:

Roland, du hast recht,
auf die Abdichtung des Ölpumpengehäuses wird zu wenig geachtet!
Deshalb klebe oder löte ich es in die Motorplatte ein und dichte alles gründlichst zum Motorblock hin ab. Zerlegte Motoren haben mir immer wieder gezeigt, dass es hier zu massiven Undichtigkeiten gekommen ist.
Auch die Ölpumpe muss ggü. dem Block gut abgedichtet werden, obwohl dort austretendes Öl in die Wanne zurücklaufen kann.
Grüße - Michael


Michael

Das mit dem Deckel in der Rückplatte ist soweit klar, der muss dicht sein gegenüber der Grundplatte und in sich selber gegenüber der Getriebeglocke. Was mich aber erstaunt ist die Tatsache, dass die Oelpumpe in eben diesem Dosendeckel scheinbar im Oel steht. Denn die Oelpumpe hat unten eine kleine Halbmond-Aussparung, da soll Oel in den Block zurückfliessen. Die Oelpumpe sollte ja mittels einer Dichtung von aussen auf den Block gesetzt werden. Vorausgesetzt, das ist richtig gemacht, kann ja Oel eigentlich nur noch durch den dunklen Deckel des Pumpengehäuses austreten - ist dieser denn nicht dicht? ist das nicht möglich oder ist das einfach nicht vorgesehen? Oder wieso hat es denn überhaupt Oel im Hohlraum zwischen Oelpumpe und Dosendeckel?

versteh ich alles nicht.....

Jan

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 02.02.2017 um 16:25.]

Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren.
Verfasst am: 02. 02. 2017 [21:38]
Roland
(Holzgerlingen)
Dabei seit: 05.02.2010
Beiträge: 3476
Jan,

es ist so wie immer, wenn alles in Ordnung ist, dann funktioniert es auch. Aber, an der Pumpe ist der Öldruck eben
am höchsten, Wenn ich mich richtig erinnere, ist der Olpumpendeckel aus zwei Teilen gefertigt.
Der "Deckel" ist glaube ich mit Weichlot eingelötet. Weichlot schmilzt bei um die 220 Grad, lässt aber schon
viel früher mit der Festigkeit nach. Gehen wir mal von 130Grad Öltemperatur aus, dann von der anderen Seite
die Hitze vom Getriebe und der Kupplung, da kommt schon etliches an Belastung zusammen. Blow by
hast Du auch bei verschlissenem Motor, oder nicht tragenden Kolbenringen. Das kann ja bei Dir nicht sein.
Die Lösung welche Du hattest, war schon ganz gut. Die Lösung mit dem Graphit Zeug habe ich an der Wasserpumpe von meinem Vorkriegsrenner, Das funktioniert dort sehr gut. Ich muss da aber ab und an nachfetten.
Ich würde an Deiner Stelle aber anders vorgehen. Das verlangt allerdings stehvermögen und ausdauer. Es ist auch abhängig, was Du selber alles machen kannst. Ich würde Schritt für Schritt vorgehen. Das dauert allerdings.
Es ist wirklich so, wenn alles richtig gemacht ist, dann funktioniert es ganz ordentlich. Übrigens, ich frage mich auch, wieviel Öl in meinen Motor reinkommt. Wichtig ist doch, wie hoch der Ölstand in der Ölwanne sein muss.
Ich würde folgendermaßen vorgehen:
Ich würde zu aller erst, den Motor ohne Modifikationen an der Kurbelwelle aufbauen.
Dann einfahren, und nach 300-400Km schauen was da hinten Ölfleckmäßig passiert.
Dann würde ich mit dem Druck-Messinstrument am Öleinfülldeckel messen.
Ich habe mir das Ding mittlerweile besorgt, das ist super gut geeignet. Mit einem langen Schlauch
kann man das während dem fahren kontrollieren. Wichtig ist unter Last, also am Berg mit Voll-Last.
Je nachdem dann entscheiden und mit der Absaugung experimentieren.
Dann erst, würde ich mit der Abdichtung hinten an der Kurbelwelle anfangen.
Ich bin überzeugt, dass der Motor zumindest zu einem Teil die Öffnung da hinten an der Kurbelwelle braucht.
Das wird man aber dann sehen wie sich die Druckverhältnisse danach darstellen.
Jan, das ist wirklich keine leichte Aufgabe, aber super interessant.
Ich habe ein ähnliches Problem an meinem Vorkriegsrenner. Das ist die reinste Ölquelle. Also da finden
sich 20-30ml Öl unter dem auto nach dem abstellen. Eine Quelle habe ich gefunden und beseitigen können.
Jetzt kommt es entweder wie bei Dir hinten an der Kurbelwelle raus, oder, es kommt aus dem Getriebe. Es tropft
eben unten an der Kupplungsglocke. Das hat es vorher auch schon, aber der Fahrtwind hat es von vorne am Nockenwellenantrieb über den ganzen Motor nach hinten getrieben. Vorne ist es jetzt trocken. Jetzt messe ich mal wie denn der Druck im Motor ist, wenn da nix ist, kann es nicht hinten an der Kurbelwelle rausdrücken.
Versuch macht kluch, ist aber oftmals nervenaufreibend.

Nicht nachlassen.

Gruss
Roland


http://www.youtube.com/watch?v=eMJHij-HlfM

http://www.youtube.com/watch?v=8Sz4MIW7oZY
hehe, da ballert mein Sprite über die Startbahn in Rothenburg offen mit 169Km/h und mein Beifahrer ruft: Brems....brems...
http://www.swiss-marathon-rallye.ch/SMR%202010/smr10_klein_0063.JPG
Verfasst am: 14. 02. 2017 [09:38]
nortonjan
(Grand-Saconnex GE)
Themenersteller
Dabei seit: 14.10.2010
Beiträge: 507
Hallo Roland

Sorry für die längere Antwortzeit, hatte grad andere Prioriäteten - und Geburtstag auch noch....icon_redface.gif

Danke für die ausführliche Beschreibung.
Wie gesagt, ich werde jetzt den Motor nicht mehr auseinandernehmen, da er eigentlich ganz ordentlich aufgebaut wurde.

Allerdings hoffe ich jetzt auf eine saubere Abdichtung der Welle und werde, sobald das gemacht ist, den Motor wieder einbauen und versuchen, in Betrieb zu nehmen.

Wenn dann noch Oel kommt, werde ich den Weg der Druckprüfung begehen - in diesem Sinne mach ich jetzt "Schritt-für-Schritt".

Gruss, Jan

Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren.
Verfasst am: 17. 02. 2017 [09:27]
nortonjan
(Grand-Saconnex GE)
Themenersteller
Dabei seit: 14.10.2010
Beiträge: 507
Hallo Männers (gibt's eigentlich keine Ladies hier?.....), was für Fortgeschrittene unter Euch:


Thema: Vergaserbestückung

Womit, also mit welchem Nadeltyp, soll ich die Abstimmung der Vergaser auf der Rolle starten?
Ich muss mit irgendwas anfangen.....

Oder anders gefragt: wer kann mir seine Bestückung nennen, auf deren Basis dann vielleicht auch eine Custom-Nadel geschliffen wurde?

Any suggestions?

Zur Erinnerung hier die aktuellen Eckwerte des Motors:
1340ccm
Verdichtung 9.6 : 1
BP255 Nockenwelle
leicht vergrösserte Kanäle im Kopf
Ansaugbrücke Maniflow
LCB-Krümmer und Auspuff 1 7/8 Maniflow
Standart-Vergaser SU 2x 1 1/4
K&N Pancakes mit Stub-Stacks
Aldon-Zündung


Gracias Hombres (y Mujeres)! Jan



Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren.