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Wer bringt Spridget mit Handbremse locker zum blockieren?


Autor Nachricht
Verfasst am: 23. 08. 2017 [17:15]
haumiblau
(Salem)
Themenersteller
Dabei seit: 16.05.2010
Beiträge: 25
Hallo Spridget-Fahrer,
seit 1972 fahre ich meinen ersten 63er Midget mit Scheibenbremse vorn und ich dachte, daß ich ihn anfangs locker zum Blockieren gebracht habe.
Seit Jahren schaff ich das aber nicht mehr wirklich und ich frage mich warum nicht. Ich restauriere gerade eine Hintersachse und mit dem Ziel locker blockieren zu können.
Was sollte man da beachten?
Grüße vom Bodensee
Filmer Hubert
Verfasst am: 23. 08. 2017 [20:04]
major_healey
(Stolberg)
Dabei seit: 01.03.2010
Beiträge: 2649
Hallo Hubert,

ich schaffe das auch nicht und habe im Moment die Vermutung, dass es am Handbremsseil liegt, da es sich ggf. zu stark gelängt hat. Im MGDC-Forum wurde so etwas jüngst berichtet; zwar von einem MGB, aber dies könnte m. E. auch bei den Spridgets zutreffen.

Gruß
Stolli


[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 23.08.2017 um 20:04.]

Austin Healey Sprite Mk IV RHD Bj. 1970

Jeden Morgen muss ich mich entscheiden:
den Sprite oder nicht den Sprite, das ist hier die Frage!
Verfasst am: 24. 08. 2017 [19:43]
haumiblau
(Salem)
Themenersteller
Dabei seit: 16.05.2010
Beiträge: 25
Hallo Stolli,
das Handbremsseil wurde schon getauscht. das hat keine Verbesserung gebracht.
Ich versuche nun bei dem Neuaufbau viele Teile zu erneuern, um das Spiel bei den Einzelteilen möglichst klein zu halten. Es gibt beidseitig neue Handbremshebel, Handbremsstreben und alle
Splintbolzen neu. Mal sehen was dabei rauskommt.
Mit einer Hinterachse vorne Bremstrommeln, konnte ich das Blockieren ohne großen Kraftaufwand bewerkstelligen, aber mit hinteren Bremszylinder mit je zwei Zylinder funktioniert das schlecht.
Das heißt: Wenn die Einkreisbremse mal ausfällt, sollte man eine gute Handbremse haben, um das Auto zum Stehen zu bringen.
Grüße
Hubert
Verfasst am: 24. 08. 2017 [20:39]
Frank-Uwe
(Leiferde)
Dabei seit: 06.02.2010
Beiträge: 374
Hallo,

gute Handbremse kann wichtig sein, sie im Notfall zum Blockieren zu bringen ist m.E. schlecht, da dann Schleudergefahr besteht.

Grüße
Frank-Uwe


. . . manchmal fehlen mir zum Schweigen einfach die passenden Worte.
Verfasst am: 25. 08. 2017 [20:17]
ragnar
(Wunstorf)
Dabei seit: 09.01.2010
Beiträge: 3765
Hubert,

wie oft ist denn die Einkreisbremse bei dir schon ausgestiegen?
Ich fahre erst seit 81 mit einem Kreis und habe es noch nie erlebt. Brauchen tue ich das Erlebnis natürlich nicht!

Blockierende Räder durch die Handbremse kann ich mir nur bei der alten Froschbremse vorstellen, weil da der Hebel am Radbremszylinder tatsächlich gezogen wird und keine Hydraulik im Wege ist.

Schöne Grüße

Ragnar

Nicht Original aber ein Original
Austin Healey Sprite 1958
Motor 10CG
Getriebe 9CG
+ an Masse
Verfasst am: 25. 08. 2017 [20:59]
haumiblau
(Salem)
Themenersteller
Dabei seit: 16.05.2010
Beiträge: 25
Hallo Frank-Uwe,
Hallo Ragnar,
meinem Vorbesitzer war es tatsächlich passiert, dass er die Bremse durchgedrückt hatte ohne Bremswirkung. Einzelheiten weiß ich nicht mehr. Es ist wohl glimpflich abgegangen.
Die Schleudergefahr darf man natürlich auch nicht unterschätzen, man sollte wohl den Knopf bei einer solchen Notbremsung nicht einrasten lassen. Aber wenn ich bei den Brems-Tests für den TüV nur ein Rad zum Blockieren bekomme, wenn überhaupt, dann ist mir das langsam zu wenig. Bei einer steilen Bergabfahrt also keine Chance.Deshalb der Versuch es besser hinzubekommen.
Ragnar, Du hast es richtig geschrieben. Mit der alten Bremse, wo nur auf einer Seite der hydraulische Kolben rausdrückt, ist das leichte Blockieren möglich.
Sind die späteren Bremsen mit zwei Zylindern also tatsächlich schlechter geworden.
Gut, zum feststellen am Hang mag das reichen, aber während der Fahrt muss es besser gehen.
Warten wir mal ab, bis ich die Teile für die komplette Überholung erhalten und verbaut habe.
Ich werde dann berichten.
Grüße vom schönen Bodensee
Hubert
Verfasst am: 25. 08. 2017 [22:03]
ragnar
(Wunstorf)
Dabei seit: 09.01.2010
Beiträge: 3765
Hallo Hubert,

§ 41 StVZO erzählt ganz viel über die Beschaffenheit von Bremsen, diese Werte muss eine Brems mindestens errechen können. Da hab ich es jetzt gefunden.

http://www.verkehrsportal.de/stvzo/stvzo_41.php

Ob diese Kraft zum Blockieren reicht weiß ich natürlich auch nicht.

Schöne Grüße

Ragnar

Nicht Original aber ein Original
Austin Healey Sprite 1958
Motor 10CG
Getriebe 9CG
+ an Masse
Verfasst am: 25. 08. 2017 [22:15]
Holger
(Lengerich)
Dabei seit: 24.06.2010
Beiträge: 486
Hallo zusammen,
vergleicht einmal die Länge der Bremsseile, mein neues Seil war damals 3cm zu lang,
somit konnte ich die Handbremse nicht stark genug einstellen.
Grüße Holger Hermann
Verfasst am: 09. 09. 2017 [22:15]
Roland
(Holzgerlingen)
Dabei seit: 05.02.2010
Beiträge: 3408
Hallo Männers,

der Tip von Holger kommt gut hin. Mein Bremsseil war auch 1" zu lang.
Wenn ich mich recht erinnere, (ich habs schon lange nicht mehr probiert) bring ich die
Räder hinten damit zum blockieren. Quitschen beim fahren schaffe ich locker.
Auf jeden fall bekomme ich mit der Handbremse die gleichen Werte auf dem Prüfstand hin
wie mit der Fussbremse. Hubert, die Bremsbeläge sind entscheidend. Auf keinen Fall dieses
Greenstuff Zeugs von EBC benutzen. Das ist ein echter Sche...ßdreck. Brauchen viel mehr Pedalkraft um viel weniger Bremsleistung aufzubauen. Wenn Du Dir was gutes antun willst, fahre die Mintex 1144 Beläge.
Du hast auch recht mit Deiner Erinnerung. Früher war manches besser, dafür heute Asbetsfrei.
Einen Tod muss man aber trotzdem leiden. Früher an einer Staublunge, heute eben weil der Bremsweg um 2 Meter
zu lang ist.

Gruss
Roland

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 09.09.2017 um 22:22.]

http://www.youtube.com/watch?v=eMJHij-HlfM

http://www.youtube.com/watch?v=8Sz4MIW7oZY
hehe, da ballert mein Sprite über die Startbahn in Rothenburg offen mit 169Km/h und mein Beifahrer ruft: Brems....brems...
http://www.swiss-marathon-rallye.ch/SMR%202010/smr10_klein_0063.JPG